24 Fragen fürs erste Date, die über Job und Wetter hinausgehen
Du sitzt jemandem gegenüber, den du gern besser kennenlernen möchtest, aber nach Job, Wohnort und Getränk wird es kurz still. Dann hilft eine Frage, aus der eine Geschichte werden kann. Such dir aus dieser Liste aus, was dich wirklich neugierig macht. Du musst die Fragen nicht der Reihe nach stellen: Eine interessante Antwort ist ein guter Grund, die Liste zu vergessen.
Sechs lockere Fragen für den Anfang
- Was war der schönste Moment deiner Woche?
- Wie sieht ein freier Sonntag aus, an dem du dich richtig wohlfühlst?
- Welchen Ort hier in der Nähe würdest du mir empfehlen?
- Wofür kannst du dich in letzter Zeit so richtig begeistern?
- Welches Gericht bestellst du fast immer, wenn es auf der Karte steht?
- Was machst du gern, womit andere nicht sofort rechnen würden?
Die letzte Frage muss kein großes Geheimnis ans Licht bringen. Vielleicht beobachtet jemand gern Vögel, backt mit Leidenschaft oder sammelt alle Filme eines Regisseurs. Frag nach: „Wie bist du dazu gekommen?“ So kann mehr entstehen als nur die Nennung eines Namens oder Hobbys.
Sechs Fragen, aus denen Geschichten werden
- An welche kleine Reise oder welchen Ausflug erinnerst du dich besonders gern?
- Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
- Über welchen missglückten Versuch kannst du inzwischen lachen?
- Welches Konzert, Buch oder welchen Film würdest du gern noch einmal zum ersten Mal erleben?
- Welche Gewohnheit hast du von zu Hause mitgenommen?
- Wenn deine Freunde eine Anekdote über dich erzählen sollten, welche wäre das?
Erzähl auch selbst etwas. Wenn dein Date gern kocht, kannst du von deinem eigenen Versuch erzählen, frische Pasta zu machen. So tauscht ihr Geschichten aus, statt immer gleich die nächste Frage zu stellen.
Sechs Fragen für persönlichere Gespräche
- Wofür nimmst du dir gern Zeit, auch wenn du viel zu tun hast?
- Was schätzt du am meisten an deinen engsten Freunden?
- Worauf warst du in letzter Zeit stolz?
- Was würdest du gern lernen, wenn du morgen damit anfangen könntest?
- Woran merkst du, dass du dich bei jemandem wohlfühlst?
- Was möchtest du im kommenden Jahr öfter machen?
Such dir eine Frage aus, die zum bisherigen Gespräch passt. Beim ersten Date musst du nicht sofort über die schwierigsten Erlebnisse einer Person sprechen. Wenn jemand knapp antwortet oder das Thema wechselt, kannst du einfach mitgehen.
Sechs spielerische Fragen für zwischendurch
- Du kannst morgen irgendwo anders frühstücken: Wo wärst du?
- Welches unwichtige Thema würdest du überraschend leidenschaftlich verteidigen?
- Welche Fähigkeit würdest du dir gern für einen Abend ausleihen?
- Was stünde auf der Speisekarte deines eigenen kleinen Lokals?
- Du hast einen freien Nachmittag ohne Termine: Was machen wir?
- Welche Aktivität klingt spannend, aber du hast noch nie vorgeschlagen, sie auszuprobieren?
Aus den letzten beiden Fragen kann sich ganz von selbst eine Idee für ein nächstes Treffen ergeben. Du musst daraus keinen versteckten Test machen. Wenn dir der Vorschlag gefällt, sag es einfach: „Das würde ich wirklich gern mal zusammen machen.“
Von einer Antwort zum Gespräch
Angenommen, du fragst nach einem schönen freien Sonntag und dein Date sagt: „Über den Markt schlendern und danach kochen.“ Dann kannst du fragen, welchen Markt die Person am liebsten besucht, was die Person am liebsten kocht oder was zuletzt im Topf gelandet ist. Greif ein Detail auf, das dich interessiert. Drei Nachfragen direkt hintereinander können sich trotzdem wie ein Fragenkatalog anfühlen.
Stille musst du auch nicht sofort füllen. Nimm einen Schluck, schau dich kurz um oder sag ehrlich: „Ich musste gerade über das nachdenken, was du erzählt hast.“ Es geht darum, euch kennenzulernen, nicht darum, alle 24 Fragen abzuarbeiten.